Ausstellung

AYŞE ERKMEN · MONA HATOUM · MANFRED HOLTFRERICH · THOMAS RUFF · KARIN SANDER · THOMAS SCHÜTTE · WIEBKE SIEM · ANDREAS SLOMINSKI

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DC Open Eröffnung: 6. September 18-22 Uhr

"Stillleben"

Seit Jahrhunderten sind In der Kunstgeschichte „Stillleben“ ein beliebtes Motiv für die bürgerliche Gesellschaft gewesen. Die französische Bezeichnung „nature morte“ heißt wörtlich tote Natur, steht dem stillen Leben entgegen. Gibt es heute noch Interesse an diesem Genre? Die für diese Ausstellung eingeladenen Künstlerinnen und Künstler nehmen dieses Motto zum Ausgangspunkt für Ihre Arbeit. Karin Sander wird frisches Obst und Gemüse an die Wand hängen, das  im Laufe der Ausstellung altert oder auch den Todesprozess sichtbar macht. Auch bei Mona Hatoum ist mit ihrem politischen Statement der Handgranaten aus Glas ein Ende nicht ausgeschlossen. Bei Andreas Slominski könnte die Marderfalle auf dem Weg zu einem Finale sein, wenn denn noch ein Marder käme, so lockt er uns in die intellektuelle Falle. Manfred  Holtfrerich zeigt mit seinen feinen Aquarellzeichnungen von Blättern einen Vergänglichkeitsprozess, die Blumen von Thomas Ruff als Negativbelichtung, die Blumenzeichnungen von Ayse Erkmen und das Ei im Eierbecher von Thomas Schütte huldigen der Schönheit des Stilllebens, wenn auch mit ironischem Kalkül.Der feministische Ansatz bei Wiebke Siems Figuren ist geprägt von Erinnerungen an Generationen einer weiblichen Welt.

 

Karin Sander „kitchen pieces“, 2019

© Karin Sander „kitchen pieces“, 2019

© Ayse Erkmen  „flower drawings“, 2019

© Ayse Erkmen  „flower drawings“, 2019

©  Manfred Holtfrerich  „Blätter“ 2019

©  Manfred Holtfrerich  „Blätter“ 2019

Wiebke Siem, 5 Figuren, 2019

© Wiebke Siem, 5 Figuren, 2019

Karin Sander „kitchen pieces“, 2019

© Mona Hatoum "natura morta", 2012

Andreas Slominski, "Wieselwipptretfalle" 1990

© Andreas Slominski, "Wieselwipptretfalle" 1990

THOMAS RUFF, neg.still_06, 2015

© THOMAS RUFF, neg.still_06, 2015